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Willkommen

 
Herzlich Willkommen auf der Homepage der
 
Schiller-Oberschule Sarstedt
 
 

Teilnahme am Regionalwettbewerb „Schüler experimentieren“  2015

Cedric von Albert von der Schiller-Oberschule Sarstedt nahm teil am 18. Februar 2015 beim diesjährigen „Schüler experimentieren“ – Regionalwettbewerb in Hildesheim und erhielt den 1. Preis in Biologie. Sein Projekt beschreibt der Achtklässler so:

Roter Belag an Baumrinden in Sarstedt – gefährliche Krankheit oder harmloser Bewuchs?

Im Frühjahr 2014 ist mir an den Stämmen vieler Bäume in Sarstedt ein seltsamer roter Belag aufgefallen. Wodurch wird die rote Färbung hervorgerufen? Sind die Bäume durch eine Krankheit gefährdet? Dies waren meine ersten Fragen.

Zunächst habe ich die Baumarten bestimmt, die alle diesen roten Rindenbewuchs zeigten. Dazu habe ich ökologische Daten zum Bewuchs aufgeschrieben. Um festzustellen, ob es sich um einen Pilz, eine Alge oder eine Flechte handelt, habe ich Proben des Belags genommen, diese mikroskopiert und fotografiert.

Cedric 2015 1Durch das Mikroskopieren stellte sich schnell heraus, dass an den Bäumen eine Luftalge mit rot gefärbten Zellen wächst. Aus dem Internet erfuhr ich, dass es sich dabei wohl um eine rote Grünalge (Trentepohlia umbrina) oder eine Rotalge (Porphyridium purpureum) handelt. Daher  habe ich die Sarstedter „rote“ Alge in ihrem Aufbau mit den Literaturangaben über die beiden Algenarten verglichen und versucht  zu bestimmen.

Das war leider sehr schwierig, weil kein Ergebnis eindeutig war. Die Rotalge konnte bald ausgeschlossen werden, denn die Zellen dieser Art waren viel kleiner und immer einzeln. Die Sarstedter „roten“ Algen wuchsen in kurzen Zellfäden, hatten eine dicke Zellwand und sahen der in der Literatur beschriebenen Grünalge sehr ähnlich. Die Grünalge Trentepohlia umbrina sollte aber laut Literatur keine Stärke in ihren Zellen enthalten. Durch einen Nachweisversuch mit Jodkalium-Jodid war aber eindeutig zu sehen, dass die Sarstedter Alge Stärke enthält. Dieses neue Rätsel konnte ich alleine nicht lösen.

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Meine Betreuungslehrerin Frau Garve schrieb an eine Flechtenexpertin von der Universität Marburg. Frau Prof. Knappe untersuchte die Sarstedter Alge in einer Probe und half bei der Lösung des Problems. Sie schrieb in einer E-Mail, dass an den Sarstedter Baumrinden die Grünalge „Trentepohlia umbrina wächst. Nach ihrer Kenntnis speichert diese Grünalge in ihren Zellen Stärke, auch wenn dies nicht so im Fachbuch steht.

Gerade in den Wintermonaten ist diese Grünalge besonders auffällig. Als rostroter Belag wächst sie an den Baumrinden, besonders gern an den Sonnenseiten der Baumstämme. Der Bewuchs schadet aber den Bäumen nicht, daher geht auch keine Gefahr von den Algen aus. Es muss kein Baum gefällt werden. Trentepohlia umbrina bringt Farbe an viele Baumstämme Sarstedts, an die Rinden von Eschen, Apfel- und Walnussbäumen und Linden.

Cedric 2015 3Cedric von Albert erklärt am 18. Februar 2015 beim Regionalwettbewerb „Schüler experimentieren“ in Hildesheim interessierten Schülern sein Umweltprojekt.

 

 

 

 

 Teilnahme am Regionalwettbewerb „Schüler experimentieren“  2014

Cedric von Albert wurde am 14. Februar 2014 im Audimax der Univer­sität Hildesheim mit einer Urkunde und einem Sachpreis für seine beachtenswerte Projektarbeit über „Bio-Lebensmittel“ ausgezeichnet. Der Siebtklässler der Schiller-Oberschule Sarstedt hatte eigenständig mit Interviews und einer Meinungsumfrage nach Antworten gesucht auf die Frage „Gesünder essen und genießen – Was ist dran an Bio-Lebens­mitteln?“ und seine Arbeit bei „Jugend forscht  – Schüler experimen­tieren“ in Hildesheim zum Regionalwettbewerb 2014 eingereicht.

Lesen Sie selbst seine Antworten in der Kurzfassung:

Gesünder essen und genießen – Was ist dran an Bio-Lebensmitteln?

Da in meiner Familie Bio-Lebensmittel hoch geschätzt werden, wollte ich wissen, was ist eigentlich dran an Bio-Lebensmitteln. Sind Bio-Lebensmittel gesünder als konven­tionell hergestellte Lebensmittel? Woran erkenne ich Bio-Lebensmittel? Warum kaufen Menschen Bio-Lebensmittel?

Cedric 2014 1Nachdem ich mir im Internet die Be­deutungen der Begriffe „Bio“ und „Bio-Siegel“ durch­­ge­lesen hatte, wollte ich weitere Informationen direkt von den Menschen er­halten, die Lebensmittel herstellen, ver­kaufen oder kaufen. Dafür habe ich mir als Methode das Interview und die Meinungs­umfrage ausgesucht, um auf meine Fragen Antworten zu finden.

Zuerst habe ich ein Interview mit einem Landwirt geführt, der auf seinen Feldern konventionelle Landwirtschaft betreibt. Er sagt, dass seine Produkte trotz Behand­lung mit Pflanzenschutzmitteln gesunde Lebens­mittel sind, da er sich an das Lebens­mittelgesetz hält. Die stellvertretende Geschäfts­leiterin eines Biomarktes gab mir im zweiten Interview Auskunft darüber, dass Bio-Produkte unter strengen Auflagen  hergestellt werden und die Händler für Bio-Lebensmittel bestätigte Zertifizierungen vorweisen müssen, aus Verantwortung für die Gesundheit der Menschen.

Cedric 2014 2

 

 

Ob Bio-Lebensmittel gesünder als konventionell hergestellte Lebensmittel sind, ist schwer zu sagen. Für Bio-Produkte spricht, dass sie so gut wie keine Zusatzstoffe enthalten. Auf meinem Fragebogen bei der Meinungsumfrage, die ich mit 24 Per­sonen in einem Biomarkt durchgeführt habe, war das am häufigsten angekreuzte Kaufmotiv, dass Bio-Lebensmittel ohne Zusatzstoffe sind.

Bio-Lebensmittel wollen die Befragten ohne Gewissensbisse essen können. Daher legen sie großen Wert auf eine artgerechte Tierhaltung und auf den Schutz der Umwelt, weil kein Chemieeinsatz in der ökologischen Landwirtschaft stattfindet.

Viele Befragte sind auch davon überzeugt, dass Bio-Lebensmittel eine höhere Qualität haben und besser schmecken. Dies ist zwar ein persönliches Empfinden und es kommt auf den individuellen Geschmack an, aber es beeinflusst das eigene Wohlbefinden

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Aufwuchsalgen -
Glitschiges Grün auf Steinen oder eine produktive
Lebensgemeinschaft?

jugend forscht 2013

Anne-Marie Fischer und Lisa Pielsticker, Schiller-Oberschule Sarstedt


Im Allgemeinen wird unter dem Begriff Algen nur glitschiges Grün verstanden. Wir waren neugierig, was sich tatsächlich dahinter verbirgt. Von Mai bis November 2012 haben wir im Sarstedter Stadtteil Sonnenkamp die Aufwuchsalgen von Ufersteinen eines Regenrück­haltebeckens untersucht. Betreut wurden wir von unserer Biologielehrerin Frau Garve.

Die Bestimmung von Algengattungen war für uns anfangs sehr schwierig und zeitaufwändig, aber dann erwachte unsere Entdeckerlust. Die Welt im Wassertropfen faszinierte uns immer mehr. Durch Mikroskopieren und Fotografieren konnten die Einzeller, Algenkolonien und Fadenalgen in 31 Gattungen (Blaualgen, Grünalgen, Kieselalgen, Augen- und Dinoflagellaten) unterschieden werden.

Algen sind  wichtige Produzenten von Sauerstoff,  bauen Biomasse auf und sind Nahrungsquelle für mikroskopisch kleine Tierarten.Wir sind durch unsere Projektarbeit davon überzeugt, dass Algen nicht nur glitschiges Grün, sondern wirklich eine produktive Gemeinschaft sind. Die wirtschaftliche Nutzung von Süßwasseralgen wird in Zukunft sicherlich zunehmen. Vielleicht lesen wir bald davon in einer Zeitung, die aus der Grünalge Cladophora hergestellt wurde.

Beim diesjährigen Regionalwettbewerb „Jugend forscht", der am 14./15. Februar 2013 in Hildesheim stattfand, haben wir erstmalig unsere Ergebnisse präsentiert. Große Aufmerksamkeit erregte das 2 m x 0,70 m große Plakat (s. Abb. 38), das ich (Anne-Marie) für die Präsentation zeichnete. Auf ihm sind die meisten gefundenen Algengattungen, Flagellaten und die mikroskopisch kleinen Tiere mit dem etwas größeren Giebelfisch abgebildet. Damit konnten wir das „Leben im Wassertropfen", das sonst nur unter dem Mikroskop wahrzunehmen ist, allen Betrachtern zeigen.

Die Jury des Regionalwettbewerbs „Jugend forscht"  schrieb in ihrer Beurteilung, dass die verschiedenen Algen und ihre Merkmale sorgfältig betrachtet und „mit der Präzision eines wissenschaftlichen Illustrators" wiedergegeben wurden. Sie zeichneten unser Projekt mit dem 1. Preis in Biologie aus, der die Teilnahme am niedersächsischen Landeswettbewerb am 11. - 13. März 2013 einschließt. Weiterhin erhielten wir den Sonderpreis der Universität Hildesheim für eine besondere Arbeit aus dem Fachbereich Biologie.