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Schiller-Oberschule Sarstedt
 
 

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Friedrich Schiller 

Der junge Friedrich von Schiller Draufgänger und Rebell

Goethe und Schiller werden meistens in einem Atemzug genannt. Sie repräsentieren als Klassiker einen Höhepunkt der deutschen Kulturgeschichte. Kennen gelernt haben sich die beiden allerdings erst in höherem Alter. Bevor Schiller zu Lebzeiten als bedeutender Dichter und Denker Erfolg hatte, bricht er als junger Mann mit den Regeln seiner Umgebung, wird polizeilich verfolgt und inhaftiert. Geboren wurde er als Sohn eines Offiziers und einer Gastwirtstochter am 10. November 1759 unter dem vollständigen Namen Johann Christoph Friedrich Schiller in Marbach. Mit zwölf Jahren greift der Junge zur Feder und verfasst seine ersten Trauerspiel-Texte, die allerdings verloren gegangen sind. Ein Jahr später wird er auf Befehl des Herzogs Karl Eugen auf die militärische Karlsschule beordert und studiert dort zunächst Jura. 1775, also mit knapp 16 Jahren wechselt er zur Medizin. In einem Alter, in dem heutzutage Schüler sich in der zehnten Klasse um einen guten Abschlussbemühen. Pech für Schiller: an der Militärakademie ist so genannte schöngeistige Literatur verboten. Trotzdem verschlingt der Junge alle Werke von Shakespeare , Rousseau und Klopstock, die er sich illegal verschafft. 1777 beginnt Schiller mit den ersten Szenen für die "Räuber", dem Stück, das mit großem öffentlichen Aufsehen seinen Ruhm, aber auch seine Verfolgung durch den Staat begründet. Doch zunächst beendet Schiller die Schule. 1780 promoviert er und verlässt die Karlsschule als Militärarzt. In Stuttgart arbeitet der dichtende Arzt weiter an seinem Werk. 1781 veröffentlicht Schiller anonym "Die Räuber" und arbeitet es für die Bühne um.1782 werden die "Räuber" am Hof- und Nationaltheater in Mannheim aufgeführt - mit überwältigendem Erfolg. Schiller ist natürlich bei der Premiere dabei, obwohl er zu diesem Zeitpunkt wieder der Akademie verpflichtet war. Schiller verstößt aus literarischer Leidenschaft wiederholt gegen das Landesrecht und wird zu 14 Tagen Haft verurteilt. Im August 1782 verbietet ihm der Herzog jegliche dichterische Betätigung. Der 22-Jährige schert sich nicht darum. Gemeinsam mit seinem Freund Andreas Streicher flieht Schiller aus der Garnison und arbeitet unermüdlich weiter an seinem eigentlichen Lebenswunsch: dem Schreiben. (sky)

Hildesheimer Allgemeine Zeitung, 05.04.2005